Abschlussprüfung

Hier finden Sie einige Informationen zur Abschlussprüfung der Köchinnen und Köche. Die Prüfung besteht grundsätzlich aus zwei Hauptkomponenten, einem theoretischen und einem praktischen Teil. Die theoretische Prüfung fragt Wissen in den Themengebieten Wirtschaft, Warenwirtschaft und Produktentwicklung ab. Sie findet an einem eigenen Prüfungstag ca. 1-2 Monate vor der praktischen Prüfung statt. Die praktische Prüfung wird in 9 Prüfungsteile gegliedert, von denen drei eher als theoretisch zu bezeichnen sind: 1. Gastorientiertes Gespräch Neben der Kommunikationsfähigkeit und der Gastorientierung wird hier Fachwissen rund um das Prüfungsmenü nachgefragt. Die Prüflinge müssen ihr Menü vorstellen und erklären können, auf Änderungswünsche kreativ und jahreszeitlich reagieren und eine Getränkeempfehlung aussprechen. Hierbei wird Wert auf Aperitifs, Wein zu jedem Gang, Digestifs und Kaffee gelegt. 2. Menübewertung Hier kommen die Regeln der klassischen Menükunde zur Anwendung. Wichtig ist ebenfalls eine erkennbare Verwendung der vorgegebenen Waren, Kreativität, Rechtschreibung und Darstellung. Das Menü soll auf dem dafür vorgesehenen Originalbogen der IHK verschriftlicht werden. Es ist nicht erforderlich das Menü handschriftlicht zu notieren. In der Regel raten wir davon sogar ab, da ein computergeschriebenes Menü meistens besser lesbar ist und ordentlicher wirkt. 3. Arbeitsablaufplan An dieser Stelle wird die Zubereitung des Prüfungsmenüs, unter Berücksichtigung der Hygiene, des zeitlichen Ablaufs, der Wirtschaftlichkeit und der Arbeitssicherheit erklärt. Die Prüflinge haben für diese Verschriftlichung am Prüfungstag 30 Minuten Zeit. Ein Beispiel für einen Arbeitsablaufplan finden Sie hier. Tipps zur praktischen Prüfung Menüauswahl: 1. Beachten Sie unbedingt den gesamten Warenkorb, auch den allgemeinen Teil. Nicht vorhandene Bestandteile, mit Ausnahme von Kräutern und Gewürzen, dürfen nicht mitgebracht werden. 2. Überlegen Sie, ob der Warenkorb eine bestimmte Richtung vorgibt.